Produkthaftung, Regress und Rückruf im Lichte neuer EU-Vorgaben und bestehender Versicherungskonzepte
Die Haftungsrisiken für Industrieunternehmen nehmen spürbar zu. Mit der neuen EU-Produkthaftungsrichtlinie werden bestehende Haftungsregime ausgeweitet, insbesondere im Hinblick auf Software, Datenverluste, psychische Gesundheitsschäden sowie die prozessuale Durchsetzung von Ansprüchen. Gleichzeitig bleiben die Deckungskonzepte der Produkthaftpflicht- und Rückrufkostenversicherung häufig hinter diesen Entwicklungen zurück.
Das Webinar beleuchtet typischen Haftungs- und Regressszenarien im industriellen Alltag – von der Zuliefererkette über vertragliche Haftungsverschärfungen bis hin zu Rückruf- und Vorfeldschäden – und ordnet diese versicherungsrechtlich ein. Ziel ist es, ein realistisches Verständnis dafür zu vermitteln, welche Risiken versichert sind, wo Deckungslücken bestehen und welche Bedeutung Vertragsgestaltung, Dokumentation und frühzeitige Abstimmung mit dem Versicherer haben.
Agenda
- Neue EU-Produkthaftungsrichtlinie: Was sich 2026 für Hersteller & Zulieferer ändert
- Regress & Nacherfüllung: Wann die Produkthaftpflicht greift – und wann nicht
- Vertragsklauseln als Deckungskiller (§ 377 HGB, Spezifikationen, AGB)
- Rückrufkosten & Vorfeldschäden: Typische Deckungslücken in der Industrie
- Praxis-Takeaways für Risikomanagement & Versicherungsabstimmung
Referentin
- Jennifer Stauder, Rechtsanwältin und Senior Associate, reuschlaw
Die Teilnahme für Mandanten, KMU, Industrie etc. ist kostenlos. Die Teilnahme als externe Beraterin / externer Berater ist kostenpflichtig. Wir stellen für die Teilnahme an der Veranstaltung einen Betrag von 599,– € netto in Rechnung, zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach Anmeldung. Wenn Sie als externe Beraterin / externer Berater teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an marketing@reuschlaw.de.
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