Lieferstopps, Vertragsanpassung und Vertragsbeendigung in Zuliefererkonstellationen
Ein dynamischer Weltmarkt, Krisen und zum Teil explosionsartig gestiegene Energie- und Rohstoffpreise in den letzten Jahren – viele Akteure in der Lieferkette stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Hinzu kommen oft langfristige Verträge mit fest vereinbarten Preisen, die gerade Zulieferer immer häufiger in Bedrängnis bringen. Vertragsanpassung, Lieferstopp oder gar die Vertragsbeendigung versprechen Abhilfe – doch die Hürden hierfür sind hoch und die Risiken unbedachten Handelns sollten nicht unterschätzt werden.
Lieferengpässe und gestiegene Kosten erschweren Zulieferern zunehmend die Erfüllung der (oft langfristig vereinbarten) Lieferverpflichtungen. Was also tun, wenn das Leistungsgefüge innerhalb der einzelnen Verträge entlang der Lieferkette – etwa durch Vormaterialknappheit und Preissteigerungen – gestört ist? Und wie reagieren, wenn sich der Vertragspartner einer Anpassung des Vertrags verweigert?
Im vorliegenden Whitepaper beatworten Florian Koch, Thorsten Deeg und Daniel Wuhrmann diese Fragen und geben einen tiefen Einblick, welche rechtlichen Möglichkeiten und Risiken Zulieferer in Zeiten gestörter Lieferketten und stark gestiegener Kosten bei Vertragsanpassung, Lieferstopp oder Vertragsbeendigung abwägen müssen, insbesondere wenn Vertragspartner einer Anpassung nicht zustimmen.
